Bauherren-Talk mit Michael Ulbricht, Welleat GmbH

Michael Ulbricht

Heute lassen wir mal einen unserer Bauherren zu Wort kommen. Michael Ulbricht ist Geschäftsführer und Gründer der Welleat GmbH und hat sich vor vier Jahren entschlossen, sein Firmengebäude in Holzbauweise zu bauen. Was ihn am Holzbau überzeugt hat und wie ihm sein Bauwerk nach vier Jahren Nutzung gefällt, erzählt er in unserem Bauherren-Interview.

 

Herr Ulbricht, warum haben Sie sich für die Fa. Holzbau Vorholz Hawran entschieden?

Die Sympathie war entscheidend. Die beiden Geschäftsführer Georg Hawran und Tilmann Vorholz ergeben im Zusammenspiel als Zimmerer und Architekt einfach ein perfektes Ensemble für den Holzbau. Sympathie ist aus meiner Sicht eine Grundvoraussetzung für so eine große Aufgabe wie einen Gewerbebau. Darüber hinaus konnten beide Herren nicht nur absolute Kompetenz vermitteln und sondern auch das Gefühl, ein Projekt in dieser Größe umsetzen zu können. Sie führen eine Firma, die viel Erfahrung im Gewerbebau hat, hier in der Region ansässig ist und regionales Holz verbaut. Mir als Bauherrn war es wichtig, regional zu bleiben, sowohl bei der Baufirma als auch beim Baumaterial. Da samma dahoam!

 

Warum haben Sie einen Bau in Holzbauweise einem konventionellem Bau aus Mauerwerk vorgezogen?

Herr Hawran und Herr Vorholz haben mich schnell von der Holzbauweise überzeugt. Ich bin kein Baufachmann und wusste bis dahin gar nicht, was Holz alles kann. Die Argumente waren schlagend: Holzbau ist schnell, dauerhaft, ökologisch. Es hat mir vom ersten Moment an Spaß gemacht, dieses Gebäude beim Entstehen zu beobachten. Der Bau ging schnell, effizient und hatte bereits in der Baustellenphase diesen herrlichen Geruch und das tolle Gefühl von frischem Holz. Das war ein Wohlfühlen vom ersten Moment, sobald man die Baustelle betreten hat. Ich habe schnell gemerkt: Die Geräusche und Gerüche sind anders als im konventionellen Bau, der Dreck ist ein anderer, denn man hat eine saubere Baustelle.

 

Welche Besonderheiten oder Herausforderungen waren bei der Planung und beim Bau zu berücksichtigen?

Ich wollte das Grundstück maximal ausnutzen. Das ist uns perfekt gelungen und die Planung und Abstimmung waren hervorragend. Der Anspruch war, ein funktionelles Haus zu errichten mit Räumlichkeiten für Büro, Lager und Versand. Die Funktionalität stand im Vordergrund, wichtig war mir aber auch das Design. Das Ergebnis ist unheimlich schön geworden und gefällt mir besser als ein Betonbau. Es ist modern, es ist elegant. Mir kommt es viel weicher und viel eleganter vor als ein Gebäude aus Stein. Ich liebe dieses Haus und würde es genauso wieder bauen.

 

Wie wichtig waren Ihnen die Themen Energieeffizienz und ökologische Bauweise für den Bau Ihres Firmengebäudes?

Unser Unternehmen arbeitet im Bereich des Wohlfühlens und der Gesundheit. Daher ist es mir besonders wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter in diesem Haus wohlfühlen. Das haben wir erreicht: Vom ökologischen Wohlfühlgefühl ist es perfekt. Das Haus hat ein gutes Klima, eine unheimlich gute Ausstrahlung und angenehme Energie, die sich aus dem Zusammenspiel von Schall, Luft, Belüftung ergibt. Natürlich spielte auch schon vor vier Jahren das Thema Energieeffizienz eine große Rolle. Am Holz gefällt mir, dass es heimisch, nachwachsend und CO2-neutral ist und man den Baustoff einfach „versteht“. Für mich ein absoluter Baustoff der Zukunft.

 

Wie zufrieden waren Sie mit allen projektbeteiligten Personen des HVH-Teams und der geleisteten Arbeit? Angefangen bei Beratung und Planung bis hin zur Bauphase und Fertigstellung des Bauprojekts.

Wenn man ein Haus baut, ist es das Wichtigste, dass das Team stimmt. Also alle Gewerke, egal ob das der Zimmerer ist, der Installateur, der Elektriker, der Schreiner, der Maler oder der Bodenleger. In unserem Fall fühlte es sich an wie aus einer Hand gebaut, weil die Organisation und die Bauleitung der Fa. Holzbau Vorholz Hawran so gut aufeinander abgestimmt waren. Das war ein Verlassen auf die terminliche Abstimmung und ein Verlassen auf die Qualität. Feststeht: Ein gut eingespieltes Team spart Zeit, Geld und Ärger.

 

Sie nutzen Ihr HVH-Gebäude seit vier Jahren. Wie arbeitet es sich in den Räumen? Ist alles so wie Sie es sich vorgestellt haben?

Mit der Architektur des Hauses bin ich sehr zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die eigenen Wunschvorstellungen so umgesetzt werden, wie sie letztendlich auch benötigt werden. Von der Einteilung, der Raumaufteilung und den Quadratmetern ist alles genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt und wie ich es mit Hilfe von Tilmann Vorholz entworfen und geplant habe. Bis heute habe ich jeden Tag meine Freude an dem Gebäude, wenn ich unsere Firma betrete.

 

Haben Sie Tipps oder Ratschläge für alle zukünftigen Bauherren, die einen Gewerbebau planen?

Baut’s aus Holz! Der Unterschied beginnt schon auf der Baustelle. Wer überlegt, welche Bauweise die richtige für ihn oder sie ist, sollte einfach mal die Baustelle eines Betonbaus besuchen und dann zum Vergleich die eines Holzhauses. Man kann in diesem Stadium bereits reinfühlen, ob man sich im Gebäude später wohlfühlen wird. Aus meiner Sicht ist das Wohlfühlen das Wichtigste. Schließlich verbringt man am Arbeitsplatz mehr Zeit als im eigenen Zuhause. Ich würde auf jeden Fall wieder in Holz bauen, weil’s einfach Spaß gemacht hat.

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